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Weltweite Subventionen für fossile Energien auf 775 bis 1.000 Milliarden US Dollar geschätzt - Erneuerbare liegen mit 66 Mrd. deutlich darunter

24.09.12

2012 werden die weltweiten Subventionen für fossile Energieträger die unglaubliche Summe von 775 Mrd. bis zu einer Billion US Dollar verschlingen. Diese Prognose geht aus dem neusten Report des Worldwatch Institutes hervor. Das WorldWatch Institut führt zusätzlich auch Umwelt- und Gesundheitskosten für indirekte Subventionen an. Dabei verweisen die Studienverfasser auf U.S. National Academy of Sciences. Sie schätzt, dass die Verschmutzung und Gesundheitsschäden verursacht durch die fossile Energieproduktion die US Bürger jährlich 120 Mrd. US Dollar kostet. Indirekte Subventionen, die sich keineswegs in den fossilen Energiepreisen widerspiegeln. Die Verlagerung der Subenventionen für fossile Energie in Richtung Erneuerbare käme nicht nur den CO2-Emissionen zugute. Die Worldwatch Experten rechnen zusätzlich mit einem langfristigen Wirtschafstwachstum und der Unabhängigkeit von Energieimporten - insgesamt ein Dreifachgewinn für die Volkswirtschaft. Selbst auf Grundlage der eher konservativen Berechnungen der Internationalen Energie Agentur (IEA) würde der weltweite Energieverbrauch im Jahr 2020 um 3,9 Prozent sinken, sofern die fossilen Subventionen bis dahin ausliefen. 
Auch Belschner und Westphal weisen auf das Paradoxon von Subeventionen von fossiler Energie hin fordern einen dringenden Umbau der Fördersysteme: Die Subventionen "fördern die Produktion und den Verbrauch klimaschädlicher Brennstoffe, obwohl die Notwendigkeit der Dekarbonisierung offenkundig ist
und politisch Anerkennung gefunden hat."

Zur Originalmeldung des Worldwatch Institute