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BUND: Atomrückstellungen für Stilllegung, Rückbau und Entsorgung

22.09.14

Kernaussage: Atomenergie-Folgekosten müssen von AKW-Betreibern getragen werden; öfftl-rechtlicher Fonds soll Rückstellungen verwalten und für Transparenz sorgen

Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) hat im Auftrag des BUND untersucht, wie die Rückstellungen der AKW-Betreiber für Atomfolgekosten kalkuliert und verwendet werden. Die Autoren der Studie kommen zu dem Schluss, dass die Betreiber in den vergangenen Jahren mit den Rückstellungen Zusatzgewinne von 79 Milliarden Euro erwirtschaftet haben. Die bisher gebildeten Rückstellungen in Höhe von 36 Mrd. Euro würden nicht ausreichen, um alle Folgekosten zu decken. Es bestehe das Risiko, dass der Steuerzahler die fehlenden Summen bezahlen müsse, wenn nicht ein rechtlicher Rahmen geschaffen würde, der dies verhindere.

Zur Studie (September 2014)