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CPI: The Financial Impact of the Low-Carbon Transition

29.10.14

Kernaussage: globale Energiewende kann zwischen 2015 und 2035 weltweit 1,8 Billionen US-Dollar einsparen

Die Climate Policy Initiative (CPI), ein US-Thinktank aus Analysten und Energieberatern in San Francisco, hat Kosten- und Nutzeneffekte einer globalen Energiewende ausgerechnet. Ergebnis: Mit den richtigen Maßnahmen könnte der Übergang zu einem kohlenstoffarmen Energiesystem in den nächsten 20 Jahren die negativsten Auswirkungen des Klimawandels vermeiden und gleichzeitig Billionen US-Dollar  einsparen.

Etwa 70 % der globalen Kohle-, Öl-, und Gasvorräte würden von Regierungen kontrolliert. Eine Energiewende weg von fossilen Brennstoffen würde also zunächst finanzielle Verluste für diese bedeuten. Diese würden aber durch Einsparungen an anderer Stelle kompensiert. Wenn man Kohle durch erneuerbare Energieträger ersetze, bedeute dies 80 % weniger CO2-Emissionen.  Für Europa und die USA sei die Substituierung von Kohle der einfachste Weg, die Klimaziele zu erreichen. In Europa seien die Kosten für erneuerbare Energien höher als nötig und könnten durch bessere Finanzierungsmodelle noch um 20 % gesenkt werden.  In China and Indien müssten erst ausreichend erneuerbare Energiequellen installiert werden,bevor man Kohlemeiler vom Netz nehmen könne.

Zur Studie (Oktober 2014)