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DLR, IZES, ZSW, DIW: Analyse und Bewertung der Wirkungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) aus gesamtwirtschaftlicher Sicht

27.02.08

Kernaussage: EEG-Weiterentwicklung erfordert Planungssicherheit; ab 2020 zunehmend Anpassung der Vergütungssätze und anderer Förderbedingungen sowie zunehmende Selbstvermarktung der EE;

Zwischen 2005 und 2008 erstellten folgende Institute eine differenzierte Analyse zur Weiterentwicklung des EEG: das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), Deutsches Zentrum für Luft- und
Raumfahrt (DLR), Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) und Institut für Zukunfts-
EnergieSysteme (IZES). Die Institute kamen zu dem Schluss, dass das EEG als "Erfolgsstory" zu werten sei, dass aber ab etwa 2020 Anpassungen nötig würden. So müssten die festen Förderquoten des EEG flexibler werden und die Vorrangstellung der erneuerbaren Energien müssten differenzierter werden. Im Vergleich mit anderen Ländern bewertet die Studie Vergütungsmodelle mit Bonus wie in Deutschland als beste Alternative. Die Etablierung eines Quotenmodells wie in Schweden sei hingegen kein Garant für eine erfolgreiche Förderpolitik, so die Experten.

Zur Studie (Zusammenfassung, Februar 2008)