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DOE, NREL: U.S. Energy Sector Vulnerabilities To Climate Change And Extreme Weather

23.07.13

Kernaussage: Höhere Wasser- und Lufttemperaturen, Meeresspiegelanstieg und Hurrikane bedrohen immer öfter die Energieversorgung in den USA

Der Bericht des US-Energieministeriums (DOE) und des Nationalen Labors für erneuerbare Energie (NREL) untersucht gegenwärtige und zukünftige Auswirkungen von Klimawandel und Extremwetter auf den Energiesektor. Hauptautor der Studie ist Jonathan Pershing, Generalsekretär für Klimapolitik und Technologie. Wasserdämme können nicht arbeiten, wenn der Wasserstand zu niedrig wird. Atomreaktoren schalten sich beispielsweise selbst aus, wenn ihre Überhitzung droht. Fracking kann in einer Stadt, die von Wasserknappheit bedroht ist, nicht durchgeführt werden. Stürme können einen Blackout herbeiführen. All diese Dinge müssten durch Anpassungen und Resilienzmaßnahmen stärker ins Kalkül gezogen werden. So könne beispielsweise Fracking-Wasser mehrmals benutzt werden, um den enormen Wasserbverbrauch einzudämmen. FÜr Solaranlagen könnten trockene Kühlmethoden angewendet werden. Stromleitungen müssten verstärkt werden, damit sie durch einen Sturm nicht herausgerissen werden. Außerdem sei ein Demand-Side-Management für intelligente Netze zu empfehlen. Die Resilienzmaßnahmen lägen gegenwärtig im zweistelligen Milliardenbereich, könnten aber dreistellig werden, wenn man sie nicht frühzeitig anginge.

Zur Studie (Juli 2013)