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Duke University: Noble gases identify the mechanisms of fugitive gas contamination in drinking-water wells overlying the Marcellus & Barnett Shales

17.09.14

Kernaussage: US-Schiefergasförderung verseucht Trinkwasser, dies kann aber durch besser gesicherte Bohrlöcher behoben werden

Thomas Darrah von der US-amerikanischen Duke Universität hat mit seinem Team die Quellen und Mechanismen der Verschmutzung durch Schiefergas-Förderung untersucht. Dafür wurden 133 Trinkwasser-Proben in der Nähe des Marcellus- und Barnett-Schiefers mit Hilfe einer Edelgas-Isotopen-Analyse untersucht. In sieben Quellen in Pennsylvania und in Texas wurden starke Verunreinigungen durch flüchtige Gase gefunden. Das Gas in den Proben stammt laut der Studie zum allergrößten Teil aus beschädigten oder ungenügend gesicherten Bohrlöchern und nicht aus Rissen im Gestein, die durch das Fracking verursacht wurden. Das bedeutet, dass diese Kontaminationen behebbar und vermeidbar sind - und zwar durch Verbesserte Vorgaben für die Zementumhüllungen von Bohrlöchern und Bohrfutter.

Zur Studie (via PNAS, September 2014)