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Ecofys: Impacts of restricted transmission grid expansion in a 2030 perspective in Germany

30.08.13

Kernaussage: Selbst extreme Verzögerungen beim Netzausbau erhöhen Systemkosten durch erneuerbare Energien nur um max. 3,3 Prozent; 70 % EE bis 2030 realistisch

Das Beratungsunternehmen Ecofys hat diese Studie im Auftrag der Smart Energy Platform for Europe (SEFEP) durchgeführt, einer gemeinnützigen GmbH der Stiftung Mercator und der European Climate Foundation, die in Berlin sitzt. Die SEFEP hat das Ziel, in Europa bis spätestens 2035 einen Anteil erneuerbarer Energien von 70 Prozent zu erreichen. Laut Studie ist dies schon 2030 realisierbar, obwohl der Netzausbau nur langsam vorankommt. Selbst beim denkbar langsamsten Netzausbau-Fortschritt, würden die Kosten des Gesamt-Energiesystems mit einem erhöhten Offshore-Anteil mit 15 GW nur um maximal 3,3 Prozent steigen. Eine zentrale Aufgabe sei ein intelligentes Management von Stromangebot und Nachfrage. Politische Maßnahmen zur Begrenzung der Braunkohlenutzung seien umso wichtiger, je schneller der Netzausbau voranschreite. Ein überdimensionierter Netzausbau begünstige nicht nur erneuerbare Energien, sondern auch den Vertrieb von Braunkohle-Strom, was vermieden werden müsse.

Zur Studie (August 2013)