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Energy Brainpool: Ermittlung des Marktwertes der deutschlandweiten Stromerzeugung aus regenerativen Kraftwerken

17.11.14

Kernaussage: bis 2019 liegen die Erlöse für Solar- und Windstrom unter den durchschnittlichen Spotmarktpreisen, was die EEG-Umlage leicht ansteigen lässt

Das Beratungsunternehmen Energy Brainpool hat im Auftrag der Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) den Marktwertfaktor verschiedener Energieträger ermittelt. Strommarktexperte Thorsten Lenck fasst das Ergebnis wie folgt zusammen: „Die zunehmende Stromeinspeisung aus Wind- und Photovoltaik-Anlagen senkt in den nächsten Jahren die Großhandelspreise über den sogenannten Merit-Order-Effekt aufgrund des Gleichzeitigkeitseffekts“. Dies sei besonders der Fall, so Thorsten Lenck weiter, wenn der Wind stark weht oder die Sonne kräftig scheint. „Die Erneuerbaren verringern sich somit selbst den Marktwert. Weil die EEG-Umlage die geringeren Markterlöse ausgleicht, wirken die geringeren Marktwerte daher erhöhend auf die EEG-Umlage“.

Zur Studie (November 2014)