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Energy Comment: Die Kosten fossiler Energieimporte 2000-2012

14.10.13

Kernaussage: Kosten für fossile Energieimporte steigen bis 2040 weiter; Pro-Kopf-Kosten in Deutschland 2012 bei 1165 Euro

Die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern wird sich in den nächsten Jahrzehnten durch steigende Rohstoffkosten noch verschärfen, prognostiziert eine aktuelle Studie im Auftrag der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. Autor der Studie ist Steffen Bukold vom Beratungsbüro Energy Comment. 2012 mussten 3,5 % des deutschen Bruttoinlandproduktes (BIP) aufgebracht werden, um die fosssilen Energieimporte zu finanzieren. Das ist der bislang höchste Jahreswert. Vor zehn Jahren lagen die Werte noch bei 1,6 Prozent des deutschen BIP. Auf jeden Bundesbürger entfielen im letzten Jahr 1165 Euro. Vor 10 Jahren waren es noch 404 Euro. Die Kosten für fossile Importe klettertten von 94 Mrd. Euro (2012) über 118 Mrd. Euro (2020) und 173 Mrd. Euro (2030) auf 252 Mrd. Euro (2040). Kumuliert seien das in den Jahren 2013-2030 insgesamt 2.300 Mrd. Euro, die für fossile Energieimporte (Öl, Gas, Kohle) ausgegeben werden müssen, bis 2040 sogar 4.450 Mrd. Euro. Erneuerbare Energien, Elektrofahrzeuge und Energieeffizienz könnten ein Ausweg aus den steigenden Rohstoffkosten sein.

Zur Studie (September 2013)