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Eurojust: Strategic Project on Environental Crime

24.11.14

Kernaussage: Umweltverbrechen in der EU machen pro Jahr 30-70 Mrd. US-Dollar aus; kaum Bestrafung wegen mangelnder grenzübergreifender Kooperation

Kriminelle Organisationen wie die Mafia sind für eine zunehmende Anzahl an grenzüberschreitenden Umweltverbrechen verantwortlich. Zu diesem Ergebnis kommt ein von Eurojust, der EU Agentur für justizielle Zusammenarbeit, vorgestellter Bericht. Trotz der enormen Profite aus Umweltverbrechen (geschätzt 30-70 Mrd. US-Dollar pro Jahr), wird Umweltkriminalität wie der illegale Export von gefährlichem Müll oder der Handel mit bedrohten Arten selten von nationalen Behörden belangt. Laut dem Bericht ist eine bessere grenzübergreifende Kooperation zwischen den Strafverfolgungsbehörden bei der Strafverfolgung von Umweltverbrechen nötig.

Umweltkriminalität beeinträchtige die gesamte Gesellschaft - die Gesundheit von Menschen und Tieren, sowie die Qualität von Luft, Wasser und Erde. Die im Bericht behandelte Liste von Umweltverbrechen beinhaltet vor allem drei Bereiche: Den illegalen Export von gefährlichem Müll in Drittstaaten aus Italien und Irland, die Verschmutzung von Gewässern in Griechenland, Ungarn und Schweden und den illegalen Export von Vogeleiern und Affen. 

Zur Studie (November 2014)