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Global Commission on the Economy and Climate: New Climate Economy Report

16.09.14

Kernaussage: Energiewende ist Jobmotor; Kohleausstieg notwendig; Investitionen in globale Energiewende nicht höher als ohnehin notwendige Investitionen

Die Global Commission on the Economy and Climate hat in acht Kapiteln die Wertschöpfung durch die Energiewende und eine nachhaltigere Weltwirtschaft herausgearbeitet. Eine globale Energiewende würde in den nächsten 15 Jahren rund 208 Milliarden Euro jährlich kosten, so das hochkarätige Experten-Gemium aus sieben Ländern (Kolumbien, Äthiopien, Indonesien, Norwegen, Südkorea, Schweden und Großbritannien). Eine globale Energiewende sei wegen der eingesparten Kosten für fossile Brennstoffe bezahlbar und würde wichtige Wachstumsimpulse (z.B. im Jobsektor) setzen. Da die Mittelklasse anwachse, seien aber ohnhin Investitionen in Infrastruktur und Energieversorgung nötig. Rechne man die Nutzenwirkungen einer globalen Energiewende mit ein, so zahle sie sich langfristig sogar aus - beispielsweise durch niedrigere Treibstoffkosten, weniger Gesundheitskosten durch weniger frühzeitige Todesfälle durch Luftverschmutzung. Studienleiter Jeremy Oppenheim, CEO der Unternehmensberatung McKinsey in London, riet dazu, fossile Subventionen, die global etwa 600 Mrd. US-Dollar betrügen, abgeschafft werden.  Diese Subventionen seien sechs Mal so hoch wie die für erneuerbare Energien.

Zur Studie (September 2014)