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IE Leipzig: Mittelfristprognose zur EEG-Stromeinspeisung bis 2019

26.01.15

Kernaussage: Offshore-Windenergie verzwölffacht sich bis 2019

Das Leipziger Institut für Energie (IE Leipzig) hat im Auftrag der vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) eine Mittelfristprognose zur EEG-Prognose 2015-2019 erstellen lassen. Sie basiert auf den bis Mitte 2014 vorliegenden Daten.

Beim Zubau neuer Leistung erreiche die Windenergie an Land 2015 neue Rekordwerte und werde die Solarenergie überholen. Die steilste Aufwärtsentwicklung zeichne sich aber für die Windenergie auf See ab, deren Anteil an der Stromeinspeisung aus EEG-Strom von unter 1% (2013) auf über 12% (2019) ansteigen werde.

Das Jahr 2017 werde den stärksten Zubau im betrachteten Zeitraum aufweisen. Danach werde sich die Entwicklung ab 2018 wieder verlangsamen. Im Trend-Szenario fielen im Jahr 2019 rund 3,9 Mrd. Euro an Förderzahlungen in Form von Marktprämien an, im oberen Szenario bis zu 5,0 Milliarden Euro und im unteren Szenario 3,5 Mrd. Euro.
 

Zur Studie (November 2014)