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Michael Bloomberg et al.: Risky Business. The Economic Risks of Climate Change in the United States

26.06.14

Kernaussage: Bis 2100 werden US-Küsten im Wert von 238-507 Mrd. US-Dollar überschwemmt sein; bis 2040 werden Klimaanlagen 95 GW mehr Strom verschlingen; pro Jahr 12 Mrd. US-Dollar Mehrkosten

Das "Risky Business Project", das unter anderem von Hank Paulson, Ex-Chef von Goldman Sachs und Michael Bloomberg, New Yorks Ex-Bürgermeister finanziert wird, hat einen Bericht über die Kosten des Klimawandels veröffentlicht. Dieser warnt davor, so weiter zu machen wie bisher. Bei einem Business-as-Usual-Szenario würden bis zum Ende dieses Jahrhunderts Küsten der USA überschwemmt werden, die bis zu 507 Mrd. US-Dollar wert sind. Immer mehr heiße Tage würden den verstärkten Einsatz von Klimaanlagen erfordern. Im Südosten der USA seien bis zum Jahr 2100 bis zu 36.000 Hitzetote pro Jahr zu erwarten. Als Folge der unerträglichen Hitze steige der Stromverbrauch in den USA bis 2040 um 95 GW an. Um die höhere Stromnachfrage zu decken, müssten etwa 200 neue Kohle- oder Gaskraftwerke gebaut werden. Die Studie schätzt die Mehrkosten auf jährlich 12 Mrd. US-Dollar.


Die USA im Jahr 2100: Große Sommerhitze senkt die Produktiviität und verursacht Hitzetote (Grafik: Risky Business)

Zur Studie (Juni 2014)