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NOAA: High winter ozone pollution from carbonyl photolysis in an oil and gas basin

13.11.14

Kernaussage: Lecks bei Öl- und Gasbohrfeldern führen zu hoher Ozonbelastung im Winter

Die staatliche US-Institution National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) hat ein Forschungskonsortium geleitet, das zwischen 2012 und 2014 den Zusammenhang zwischen Fracking und Ozonwerten im Uintah-Becken (Utah) untersucht hat. Ergebnis: Aufgrund von Lecks bei der Öl- und Gasförderung sei die Emission von flüchtigen organischen Verbindungen sehr hoch. Außerdem brächten die Bohrungen Stickoxide von LKWs, Dieselaggregaten, Kompressoren, Förderpumpen und anderem technischem Gerät mit sich. Eine durchgängige Schneedecke im Uintah-Becken im Winter führe zur Ausbildung einer sehr starken und niedrigen Inversionsschicht, die die Verdünnung und den Abtransport der Emissionen unterbinde und so zu einer Akkumulation der Ozon-Vorläuferstoffe führe. Im Uintah-Becken sei 2013 an 49 Wintertagen der US-Grenzwert überschritten worden.

Zur Studie (via Nature, Oktober 2014)