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NRC (Hg.): Abrupt Impacts of Climate Change

28.01.15

Kernaussage: Schmelzendes Eis der Westantarktis lässt Meer bis 2100 um 3-4 Meter ansteigen; zwischen 1980 bis 2011 verursachte Klimawandel Schäden in Höhe von 881,2 Mrd. US-Dollar

Die aufwändige Studie für das Beratungskommitee der US-Regierung (National Research Council) wurde von folgenden US-amerikanischen Instituten finanziert: National Oceanic and Atmospheric Administration, der National Science Foundation, der United States intelligence community und den Nationalakademien. Ein Großteil des Eisschildes der West-Antarktis (WAIS) drohe abzuschmelzen und ließe den Meeresspiegel nach dem Jahr 2100 um 3-4 Meter ansteigen. Das National Climate Data Center habe zwischen 1980 und 2011 insgesamt 134 Wetter oder Klima-Katastrophen in den USA mit Umweltkosten von jeweils mehr als einer Milliarde US-Dollar registriert, durchschnittlich mehr als vier pro Jahr. Überschwemmungen, Dürren und Waldbrände verursachen etwas mehr als ein Drittel der Schäden (angepasst auf 2012-Dollar). Dürren seien besonders teuer: sie verursachten 23,8 Prozent der ermittelten Gesamtkosten in Höhe von 881,2 Mrd. US-Dollar.

Zur Studie (Dezember 2013/ Januar 2014)