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NTNU: Integrated life-cycle assessment of electricity-supply scenarios confirms global environmental benefit of low-carbon technologies

13.10.14

Kernaussage: erneuerbare Energien haben auch umweltschädliche Effekte, aber insgesamt eine bessere Umweltbilanz als fossile Energien

Die norwegische Universität für Wissenschaft und Technik (NTNU) hat die Lebenszyklen verschiedener Energieträger hinsichtlich ihrer Umweltauswirkungen verglichen. Sie kam zu folgendem Ergebnis: Im Allgemeinen erforderten erneuerbare Technologien höhere Anfangsinvestitionen in die Infrastruktur als fossile Energiesysteme. Verglichen wurden bei den Szenarien unter anderem CO2- und Feinstaub-Emissionen, die Beeinträchtigung des Trinkwassers und der Einfluss auf den Klimawandel bis zum Jahr 2050. Laut den Forschern kann der Materialbedarf bei CO2-armen Technologien höher sein als für herkömmliche fossile Energieträger: für Photovoltaik-Anlagen würden 11 – 40 mal mehr Kupfer und für Windkraftanlagen würde 6 – 14 mal mehr Eisen benötigt. Dennoch sei die Gesamtökobilanz der erneuerbaren Technologien besser als die der fossilen. Ursache der negativen Ökobilanz der fossilen Rohstoffe seien die Schäden, die durch die Öl-, Kohle- und Gasförderung entstünden, sowie die hohen CO2-Emissionen.

Zur Studie (via PNA, September 2014)