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PIK, CA, ODI: Turn down the Heat: Confronting the new Climate Normal

24.11.14

Kernaussage: Wetterextreme werden zur Norm; Bepreisung von CO2, saubere Energie gefordert

Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) hat diesen Report gemeinsam mit Climate Analytics (CA) und dem britischen Overseas Development Institute (ODI) im Auftrag der Weltbank erstellt. Der dritte Teil der "Turn down the Heat"-Reihe, dessen erster Teil 2012 veröffentlicht wurde, ist eine 320 Seiten umfassende Risiko-Analyse. Sie warnt davor, dass Wetterextreme in den kommenden Jahrzehnten zur Norm würden. Dadurch würden Ernteerträge zurückgehen, Wasserressourcen sich verknappen und die Meeresspiegel ansteigen, wenn keine internationalen Maßnahmen gegen den Klimawandel ergriffen würden.

„Die Folgen für die verschiedenen Regionen sind extrem unterschiedlich, zwei Dinge sind in unserem Bericht jedoch sehr klar geworden", resümiert Christopher Reyer vom PIK, der den Bericht koordiniert hat. "Kaum eine Region ist von den Folgen des Klimawandels ausgenommen und das Risiko für die Menschen ist dort am größten, wo mehrere Klimafolgen zusammenwirken."

Die gute Nachricht sei, so Jim Yong Kim, Präsident der Weltbank-Gruppe, dass wir etwas tun könnten, um das Maß an Klimawandel zu verringern und Wirtschaftswachstum zu fördern. Politiker in aller Welt sollten bezahlbare Lösungen wie die Bepreisung von CO2 ergreifen, und Maßnahmen wählen, die Investionen hinbewegen zu sauberem öffentlichen Verkehr, saubererer Energie, und zu energiesparenden Fabriken und Gebäuden."

Zur Studie (November 2014)