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Universität Halle: Akzeptanz des Stromnetzausbaus in Schleswig-Holstein

27.05.13

Kernaussage: Geplanter Bau einer 380 KV-Überlandleitung stößt in Schleswig Holsteins unter bestimmten Bedingungen auf Akzeptanz 381 Bürger der Westküste Schleswig Holsteins haben sowohl den geplanten Bau einer 380 KV-Überlandleitung als auch die ihnen angebotenen Beteiligung an der Baumaßnahme überwiegend akzeptiert, so die dieser Tage gemeinsam vom Bundesumweltministerium und der Universität Halle vorgestellte Studie. Wie Norddeutschen Rundfunk weiter erläuterte, stoße jedoch der Zeitdruck weiterhin auf Kritik, mit dem der Netzausbau im Moment vorangetrieben werde, weil mit Recht zu befürchten sei, dass das Ergebnis suboptimal ausfallen werde. Als Diskutierende wurden mehrheitlich die direkt betroffenen Anwohner genannt (78.2 %), gefolgt von den nicht direkt Betroffenen (43.7 %), von Gemeindevertretern (54.2 %) und Landwirten (50.0 %). Weiterhin genannt wurden Politiker, Behörden und UnternehmeGesprochen wurde vor allem über mögliche Trassenverläufe (31.0 %), Gesundheitsauswirkungen (21.8 %), Erdkabel (19.7 %), Auswirkungen auf Immobilienpreise (15.5 %) und die Kosten der Energiewende insgesamt (12.0 %). In Dithmarschen und Nordfriesland wurde die Diskussion zu annähernd gleichen Teilen als positiv empfunden (43.6 %; 48.7 %). Hingegen berichteten in Ostholstein nur 23.6 % ein positives Klima.
Ab dem zweiten Quartal dieses Jahres solle betroffenen Bewohnern in den Regionen Ostholstein, Dithmarschen und Nordfriesland die Möglichkeit geboten werden, sich über

Studie: