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The White House: The Cost of Delaying Action to Stem Climate Change

01.08.14

Kernaussage: USA müssen konkrete Klimaziele und CO2-Begrenzungen einführen; eine Erderwärmung um 3 Grad würde die USA 150 Mrd. US-Dollar kosten;

Das wirtschaftliche Beratungsgremium des Weißen Hauses hat in einer eigenen Studie vor den Folgen einer mangelnden Bekämpfung des Klimawandels gewarnt. Ohne konkrete Maßnahmen, die die Erderwärmung auf 2 Grad begrenzen, müsse man in den nächsten zehn Jahren mit 40 Prozent höheren Umweltkosten rechnen. Die Kosten des Nichthandels würden etwa 0,9 Prozent des Bruttosozialproduktes der USA ausmachen, was etwa 150 Mrd. US-Dollar entspräche. Der Report begründet die Kosten zunächst mit der Abnahme der Arbeitskraft. Die Kosten für den Meeresspiegelanstieg und Landverlust beziffert der Report nicht näher.

In den vergangenen zehn Jahren habe sich das Klima in den USA im Vergleich zu der Zeitspanne 1901-1960 bereits um 0,8 Grad erwärmt. Der Meeresspiegel sei in den vergangenen zehn Jahren bereits um umgerechnet 3,1 cm angestiegen. Im Westen der USA gäbe es immer häufigere und stärkere Hitzewellen. In einigen Staaten, darunter Alaska, hätten schwere Regenfälle zugenommen. Diese meteorologischen Extreme seien laut Wissenschaftlern auf menschlich verursachte CO2-Emissionen zurückzuführen.

Der Report fordert eine Reduktion der CO2-Emissionen durch Kraftwerke um 30 % im Vergleich zu 2005. Diese von der Umweltbehörde EPA vorgeschlagene Marschrichtung, würde 27 bis 50 Milliarden US-Dollar an Nettonutzen jährlich bis 2020 erzeugen, der sich bis 2030 auf 49 bis 84 Mrd. US-Dollar akkumuliere.
 
Zur Studie (Juli 2014)